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zeit, ein großes danke zu sagen

heute abend habe ich mir die zeit genommen, mal in meinen bildern der vergangenen drei jahre zu kramen - 2011 habe ich angefangen, mich ernsthaft mit fotografie zu befassen. drei jahre... viele, viele bilder von menschen sind dabei entstanden, und jedes einzelne davon hat mich immer ein bisschen mehr voran gebracht. inzwischen bin ich in der komfortablen situation, dass ich relativ frei auswählen kann, mit wem ich was und wie umsetzen möchte, und das ist nicht zuletzt das verdienst der menschen, die auch in meinen anfängen an mich geglaubt haben. dafür gebührt all den models mein dank: ohne euch und eure bereitschaft, euch vor meine kamera zu stellen, wäre in mir diese wunderbare leidenschaft fotografie wohl nie so gewachsen, sondern immer ein ding geblieben, das in mir gerufen hätte "das würde ich auch gerne können", wenn ich mir mal wieder tolle fotos anschauen würde, die andere gemacht haben.

ganz besonders großer dank gebührt dabei aber zwei menschen, die besonders früh an mich geglaubt haben: kerstin und jan, freunde von mir und vor drei jahren meine nachbarn in meinem früheren wohnort, standen eines abends im mai 2011 vor meiner tür und erzählten mir nicht nur, dass sie heiraten würden, sondern dass sie sich auch freuen würden, wenn ich dieses fest im september fotografieren würde. ich hatte damals zwar eine kamera, aber gelinde gesagt nur wenig ahnung von fotografie und schon gar keine davon, wie man eine hochzeit oder menschen richtig ins bild setzt.

klar, dass mir mulmig war bei dem gedanken, den wichtigsten tag im leben zweier so lieber menschen dokumentieren zu sollen, ohne richtiges wissen über das, was ich da tue. also habe ich mich reingehängt und geübt, ausprobiert, oft genug daran gezweifelt, ob das was werden würde. irgendwann war er dann da, der 17. september 2011, und vielleicht war es ganz gut, dass es schon früh um kurz nach 7 uhr los ging mit dem fotografieren: zu früh am tag, um sich in irgendeine aufregung hineinsteigern zu können, die zu noch mehr flatternerven führen würde als ich sie sowieso schon hatte...

rund 1.600 aufnahmen später war dann doch klar, dass ich die sache wohl relativ vernünftig über die bühne gebracht hatte als "hochzeitsfotograf": auch wenn ich den kuss des paars vor dem altar beinahe verpennt hätte... es war eigentlich alles im kasten, eine wunderbare feier mit tollen leuten und einem hinreißenden brautpaar war fotografiert.

natürlich würde ich mit dem, was ich heute weiß, das eine oder andere foto anders machen, sicherlich auch die bearbeitung noch ein wenig anders angehen, aber wenn ich die bilder heute so sehe, muss ich sagen, dass ich nach dem, was seinerzeit ging, das beste daraus gemacht habe - und das wichtigste: auch kerstin und jan waren offenbar ganz zufrieden mit dem resultat. ;)

dennoch werde ich diesen ersten "auftrag" nie im leben vergessen: nicht, weil ich doch etwas bammel davor gehabt habe, sondern weil ich mich heute noch unsäglich darüber freue, dass die beiden trotz meiner selbst laut vorgetragenen bedenken über meine damaligen fähigkeiten volles vertrauen in mich hatten - "du kriegst das schon hin" meinten sie nur... und dafür danke ich euch heute, fast drei jahre später, aus ganzem herzen!

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