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warum ich fotografiere

dieser artikel ist eine kleine erklärung für all jene, die sich wundern, warum es mir letztlich egal ist, welche fotos allgemein gut ankommen. ich mache inzwischen bilder in erster linie für mich, nicht mehr für likes auf facebook oder andernorts. bitte nicht missverstehen: ich freue mich, wenn euch meine bilder gefallen, aber das ist nicht mehr das wesentlichste: wichtiger ist mir, dass die fotos mir etwas geben, dass ich aus jedem shooting mindestens ein foto mitnehme, von dem ich dauerhaft sagen kann: "das würde ich mir auch an die wand hängen". wenn mir das so oft wie in letzter zeit wirklich gelingt, dann ist das für mich echter erfolg.

qualität von fotos äußert sich nun mal nicht in vielen likes auf facebook oder anderswo: qualität ist das, was man spürt, wenn man ein bild betrachtet. und wenn ich erlebe, wie andere sich inzwischen an meinen bildern "reiben", sich mit ihnen beschäftigen, sie durchaus auch in frage stellen, dann habe ich viel mehr gewinn daran als an dem 10.000sten blütenmädchen, der 56.712ten superpüppie im schischikleidchen oder sonstigen "me too"-bildchen: ich muss zum glück nicht mehr zeigen, dass "ich das auch kann". ich will hier zeigen, was mich begeistert. wenn das andere auch begeistert (und wenn es nur wenige sind), dann macht das einfach viel mehr bock als likes, die im vorübergehen abgegeben werden.

in diesem sinne: danke an meine "qualitätsliker" (und die qualität beziehe ich in diesem fall auf euch, nicht auf meine fotos). best wishes & vielen dank an euch fürs mitschauen und ab und zu mitspüren!